960 980 1000 1008 1016 1024
Diashow starten
Klicken Sie auf das Bild, um Bedienelemente einzublenden! Dies verschwindet nach 10 Sekunden und wird noch mal angezeigt. !
Nur das Bild zeigen.
X

Bedienungshinweise

Navigationshilfen
... werden sichtbar, wenn Sie mit der Maus in die oberen 300 oder unteren 50 Pixel gehen.
Oben:
Oben finden Sie Vorschaubilder zur Navigation. Oben links und rechts in den Ecken können Sie die Vorschaubilder seitenweise überspringen.
Unten, von links nach rechts.
Start/Stop der Diashow, An den Anfang / Bild zurück / Bild vor / An das Ende.
Optionen zur Vergrößerung und Verkleinerung der Bilder (Skalierung).
Die Einstellung der Pausendauer.
i blendet den Bildtitel ein.
b Bildseite einblenden.
ESC Beenden der Diashow.
Skalierung:
Ja: Das Bild wird so angepaßt, daß es noch auf den Bildschirm paßt - bei Bedarf wird es vergrößert oder verkleinert.
Kleiner: Das Bild wird so angepaßt, daß es noch auf den Bildschirm paßt. Dabei wird es nur verkleinert, nie vergrößert.
2x: Das Bild maximal auf die zweifache Fläche vergrößert, nie aber verkleinert.
Nie: Das Bild wird exakt in den Maßen dargestellt, für die es gedacht ist. Übergroße Bilder werden angeschnitten.
Tastatur:
Leertaste: Start/Stop. Links / Rechts: Zurück und Vor. Pos1 bzw. Home / Rechts: Erstes / Letztes.
Tab: Geht die Skalierungsoptionen durch. Punkt: Blendet den Bildtitel aus. Minus: Verläßt die Diashow.
X
i ? Bildseite Ende Start/Stop <<< < > >>> Skalieren: Ja Kleiner Nur 2x Nie. Pause (5Sek.)
Frame Schließen
im Unterholz unterwegs... Marderhund *Nyctereutes procyonoides* im Lichtspot

im Unterholz unterwegs... Marderhund *Nyctereutes procyonoides* im Lichtspot

Marderhunde sind weithin unbekannt, obwohl sie vielerorts bereits mit uns zusammenleben. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in Fernost, im Osten Sibiriens, im Nordosten Chinas sowie in Korea und Japan. Pelztierfarmer haben ihn dann über Russland bis weit in den Westen gebracht, wo einige der Tiere dann entlaufen sind oder auch ausgesetzt wurden. Bei uns in Deutschland wurden die ersten Marderhunde um 1960 gesichtet. Seitdem vermehren sie sich und verbreiten sich immer weiter. Die Art zählt somit zu den Neozooen (tierische Neubürger mit selbsterhaltender Population).

Dass Marderhunde dennoch weitgehend unbekannt sind, liegt daran, dass sie sehr scheu und zumeist auch nachtaktiv sind. Den hellen Tag verbringen sie in ihren Erdhöhlen, oftmals alte Dachs- oder Fuchsbauten. Als Allesfresser sind sie bei der Nahrungssuche nicht besonders wählerisch, sondern fressen, was ihnen gerade vor die Schnauze kommt. Das kann Aas sein, aber auch Kleinsäuger, Vögel, Eier, Amphibien, Insekten, Obst, Feldfrüchte, Nüsse, Eicheln und Beeren zählen zu ihrem Nahrungsspektrum. In ihrem Verhalten gleichen sie noch am ehesten dem Dachs. Sie sind eher gemächlich unterwegs, können nicht auf Bäume klettern und sind im Familienverbund ziemlich sozial. Feinde besitzt der Marderhund hierzulande nur wenige. Am ehesten gefährdet ihn sicherlich der Straßenverkehr, er ist aber auch für Krankheiten wie die Staupe, Räude oder den Fuchsbandwurm ziemlich anfällig.

Bild-ID: 20428 Kontakt
Name des Albums: Raubtiere
Schlagwörter: Nyctereutes procyonoides Nyctereutes Marderhund Raccoon dog Wasbeerhond Chien viverrin Perro Mapache Echte Hunde Hunde Hundeartige Raubtiere alle Bilder aeugend aeugt beobachtet heimlich Wald Mischwald Buchenlaub Herbstlaub Moos Unterholz Lichtspot Winterfell Querformat Herbst Oktober
Technik: Nikon FX, 200-400/4.0, ISO 1.600, f 4.0, 1/1.600 Sek.
Fotograf: Ralf Kistowski
Aufnahmesituation: Captive
Ansichten: 350